1880

Der in Enns stationierte Dragoner-Offizier Kraft-Viktor Hohenlohe-Öhringen ließ sich hier ca. 1880 dauerhaft nieder und kaufte ab 1891 im Laufe mehrerer Jahre von vielen bäuerlichen Grundbesitzern ein relativ zusammenhängendes Areal zusammen

1891

Der AU-SEE mit seinen ca. 23 ha Wasserfläche hat natürlich auch eine (Familien) Geschichte: 

Gehen wir zurück ins Jahr 1891: damals war die Donau breit mäandernd mit einer Menge kleiner Inseln - auf der Karte aus 1770 sieht man die Donau zwischen dem Luftenberg (oben) und Asten, im Eck rechts unten liegt Enns. Die rote Linie im Strom markiert die damalige Schifffahrtsroute.

1939

Sein Neffe Kraft-Alexander erbte 1939 das Gebiet und ließ von 1968 bis 1985 Teile der Landwirtschaft von einem Kieswerk ausschottern. Durch die Errichtung des Donaukraftwerkes Abwinden-Asten (Bauzeit 1976-1979) wurde einerseits der Grundbesitz zwar stark verkleinert, andererseits jedoch fast hochwasserfrei, wodurch eine Nach-Nutzung der durch den Schotterabbau entstandenen Seen möglich wurde. Der See ist rundherum vor Hochwassern durch einen Damm gesichert.

1950

In diesem urigen und mehrmals jährlich überschwemmten Auwald, der von zahlreichen Wasserläufen und Gräben durchzogen war, gab es neben Mücken als Hauptbewohner auch einen beachtlichen Rotwildbestand, dieses Bild ist um 1950 entstanden

1965

Die Arbeit im Forst war mühsam - nur bei tiefem Frost war die Au damals befahrbar, die Bringung des Holzes erfolgte dann im Frühjahr bei Hochwasser - abenteuerlich und gefährlich - dieses Bild entstand zwischen 1960 und 1968.

1978

Der Schotterabbau wurde eingestellt und sukzessive wurde das Gelände unter der tatkräftigen Leitung von Anna-Elisabeth Hohenlohe-Öhringen in einen Badebetrieb umgewandelt. Im Jahr 1978 wurde der Wasserskilift eröffnet, 1980 dann das Restaurant und die zwei Kioske.

1983

entstand das Campingdorf in mehreren Etappen auf hochwassersicheren Anschüttungen, die durch den Kraftwerksbau entstanden waren, nach Verlegung einer umfangreichen Infrastruktur (Strom, Wasser, Abwasser, teilweise Gas, Toilettenanlagen, Tennisanlage, etc.).

1988

Die alte Kieswerk-Brücke über das sogenannte 'Mitterwasser' wurde 1988 durch eine neue Brücke ersetzt - das Au-See Gebiet ist ja eigentlich eine Insel.

1995

Abgerundet wurde die Anlage durch eine Kapelle die 1995 eingeweiht wurde. Glockenpatin ist die kleine Isabelle, die mit einem kleinen Hammer die Glocke erstmals zum tönen gebracht hat. 

2001

Seit 2001 ist der Betrieb im Besitz der Nichte von Anna-Elisabeth Hohenlohe, Mag. Christa Ségur-Cabanac.

2002

Seit dem Kraftwerkbau waren wir lange von Donau-Hochwassern verschont gewesen - bis zum August 2002: im Bild ist nur noch das Dach des alten Liftgebäudes außer Wasser! Der Wasserspiegel vom AU-SEE um ca. 3m über seinem Normalstand - natürlich auch überall in der Au, auf den Parkplätzen u.s.w., nachher hiess es: aufräumen, putzen, Kurzschlüsse reparieren, viele Maschinen ersetzen und nochmals putzen.

2006

Ein interessanter Punkt ist beim „Drei-Bezirke-Stein“: hier treffen sich Linz-Land, Perg und Luftenberg. Im Bild ganz links den Bürgermeister von Luftenberg, Karl Buchberger; daneben den Bezirkshauptmann von Perg, Dr. Heinz Steinkellner. Weiters die Bürgermeister von Linz-Franz Dobusch und Asten-Reinhold Schreier. Im Rahmen einer großen Feier anläßlich der Enthüllung dieses Denkmals im Jahr 2006 wurde der oben erwähnte Gründer des Gebietes sowie der 80jährige Geburtstag seiner Großnichte Anna Elisabeth mit einem rauschenden Fest gebührend gefeiert.

2009

wurde das nunmehr 30 Jahre alte Wasserskigebäude komplett und großzügig erneuert und gleichzeitig das Areal beim Restaurant wesentlich aufgewertet - genießen sie unsere riesige Panorama-Terrasse mit Blick auf den See!

2012

Weltmeisterschaften </strong>Klassik Tri-Event (Slalom/Springen/Trickschi) auf unserem Wasserski-Lift und an der neu gebauten Arena Süd: unsere Bianca Schall wurde Vize-Weltmeisterin im Slalom. <br />Gleich zwei Weltrekorde wurden gebrochen - Springen über die neu gebaute Schanze für Damen (48,5m) sowie Trickschi Damen (9470 Punkte).

2013

startete mit vielen Neuerungen: Verbreiterung der Brücke, schwimmender Eisberg, neue Zweimast-Liftanlage und Umbau des Krebshauses; im Campingdorf die Verlegung der Zufahrtsstraße. Unsere Hochwasser-Schutzbauten wurden Anfang Juni getestet - Pegelstand 30cm über 2002! Im tollen Sommer gab es Drachenboot-Rennen mit 5.400 Kindern www.klasseimboot.at  und der Fullmoon-Party! Übrigens: Zwei Drachenboote sind seit 2013 für Events verfügbar.

 

 

 

 

 

 

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